Geschichte


Der 13. Juni 1863 gilt als der Geburtstag des Bergischen Geschichtsvereins. Im Konferenzzimmer des sogenannten „alten Gymnasiums“ in der Elberfelder Grünstraße traten folgende Persönlichkeiten zusammen, um den Geschichtsverein ins Leben zu rufen:

  • Dr. Wilhelm Bouterwek (Gymnasialdirektor)
  • Dr. Wilhelm Crecelius (Gymnasiallehrer)
  • Karl Krafft (Pastor)
  • Paul Döring (Realschullehrer)  
  • Dr. Woldemar Harleß (Düsseldorfer Archivsekretär)
  • Peter von Carnap (Elberfelder Beigeordnete)
  • August Freiherr von der Heydt (Bankier und Staatsminister)
  • Julius Möller (Kaufmann)
  • August de Weerth (Rentier)

Laut erster Satzung war das Ziel „(die) politische und Kirchengeschichte der ehemaligen Herzogtümer Jülich, Cleve und Berg“ zu erforschen. Als Publikation der Ergebnisse erschien bereits im ersten Jahr des Bestehens die „Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins“. Die Abteilung Wuppertal entstand im Jahre 1938 aus einem Zusammenschluss von Elberfelder und Barmer Ortsverein. Sie zählt heute etwa 800 Mitglieder und ist die größte der 15 Abteilungen des Bergischen Geschichtsvereins, der insgesamt ungefähr 4.000 Mitglieder besitzt.